Die „liberale Demokratie“ ist eine permanente Gradwanderung

Populisten bedrohen angeblich die Demokratie, Eliten scheinen sie zu verteidigen. Dies ist sowohl historisch als auch aktuell falsch. Die liberale Demokratie ist eine permanente Gradwanderung zwischen den Polen „illiberale Demokratie“ und „undemokratischer Liberalismus“. Sowohl eine reine Demokratie als auch ein reiner Liberalismus sind schädlich.

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Warum Unternehmen sich nicht mehr nur auf Banken verlassen können

Banken tragen immer weniger zur Unternehmensfinanzierung bei – allerdings unfreiwillig. Überschießende staatliche Regulierung hemmt gesunden Risikoappetit und Innovationen. Die Finanzierungslücke lässt sich derzeit nur teilweise durch alternative Finanzierungen schließen. Öffentliche Förderungen können helfen. Auch im Bereich der Fremdfinanzierung gibt es allerdings ernstzunehmende Alternativen.

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Der moralische Populismus und die politische Korrektheit

Gut gemeint ist noch nicht gut gemacht. Populismus gehört zum Handwerkszeug demokratischer Politiker. Wenn wahre Motive verschleiert werden, indem die Moralkeule gegen politische Gegner in Stellung gebracht wird, fällt eine Gegenwehr besonders schwer. Die Abkehr von der „Politischen Korrektheit“ ermöglicht aber die Demaskierung von Scheinmoral.

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Die staatlichen Schuldenmacher der Republik Österreich

Staatsschulden gelten als Übel, ohne darauf zu achten, wofür sie eingegangen wurden. Das ist falsch und eine grundlegende Dummheit. Zu behaupten, Schuldenmacher waren immer nur Sozialdemokraten, ist ebenso falsch. Österreich befindet sich nun aber auf einem positiven Weg – wenn Investitionen in die Zukunft nicht zu kurz kommen.

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Die EU muss in einer multipolaren Welt ein wesentlicher Player bleiben

Die EU gibt ein Bild der Zerstrittenheit und Orientierungslosigkeit ab. Immer deutlicher wird eine Systemkonkurrenz zwischen den USA und China, bei der Europa keine wesentliche Rolle mehr spielt. Das ist brandgefährlich und könnte uns auf den Kopf fallen. Europa muss mehr als eine wirtschaftliche Großmacht sein, um seine Interessen in Zukunft zu wahren.

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Wie aus klassischen Unternehmen Plattformen werden (2/2)

Organisationsformen traditioneller Unternehmen sind allgemein bekannt. Diese kann man ganz oder teilweise in Plattform-Geschäftsmodelle umwandeln. In einem kürzlich erschienenen Blog-Artikel habe ich die wichtigste Methode erläutert, wie sich das bewerkstelligen lässt. Hier erläutere ich nun weitere Methoden. Die Steigerung des Unternehmenswerts ist vorprogrammiert!

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Demokratie und Marktwirtschaft sind in Bedrängnis

Wenn Politik nicht liefert, was die Menschen erwarten, dann steigt die Unzufriedenheit. Das kann an den objektiven Umständen liegen oder an vorliegenden Erwartungshaltungen. Jedenfalls stellt dieses Phänomen eine Herausforderung dar, der wir aktuell nicht ausreichend begegnen. Mit bloßer Rhetorik ist es nicht getan.

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Wie aus klassischen Unternehmen Plattformen werden (1/2)

Organisationsformen traditioneller Unternehmen sind allgemein bekannt. Plattformen gehorchen als Unternehmen anderen Gesetzmäßigkeiten als klassische Unternehmen. Traditionelle Unternehmen können vom Plattformgeschäftsmodell profitieren. Ein Umbau bestehender Geschäftsmodelle ermöglicht das. Dadurch steigt der Unternehmenswert.

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Die Giganten für Deep Learning sitzen in den USA und in China

Künstliche Intelligenz wird häufig mit Startups assoziiert. Das stimmt zum Teil und treibt die Entwicklung weltweit. Das wahre Rennen um die Ausbeutung von Deep Learning und weitere fundamentale Durchbrüche findet im Silicon Valley sowie um China statt. Und dort sitzen auch die wahren Giganten. Industrie 4.0 wurde in Deutschland erfunden und wird demnächst anderswo umgesetzt.

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